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Der Konsumgüter‑CEO der Zukunft

Ein Einblick in die Transformation von Leadership in der Konsumgüterindustrie

Der Konsumgüter‑CEO der Zukunft

Ein Einblick in die Transformation von Leadership in der Konsumgüterindustrie

Die Konsumgüterindustrie befindet sich im Wandel und vor allem etablierte Unternehmen müssen sich mit einer Vielzahl an neuen Gegebenheiten auseinandersetzen. Dies erfordert ein Umdenken auf Führungsebene – aber in welche Richtung? Mit den Erkenntnissen aus jahrzehntelanger Beratungserfahrung und dem Input von 15 Führungskräften in verschiedenen Ländern hat Spencer Stuart ermittelt, welche Eigenschaften der Konsumgüter-CEO von morgen haben muss und welche Impulse und Trends auf keinen Fall ignoriert werden sollten:

Um den disruptiven Geschäftsmodellen vieler Start-ups etwas entgegensetzen zu können, müssen etablierte Unternehmen selbst disruptiv werden, um das eigene Innovationspotential zu steigern. Eine Möglichkeit, mit der Agilität von Start-ups mithalten zu können, ist es, Entwicklungs- und Produktionsprozesse agil zu gestalten und die eigene Unternehmensgröße zu nutzen, um von Skaleneffekten zu profitieren. Was sich die Großen außerdem von Start-ups abschauen können, sind flache Hierarchien und kürzere Entscheidungswege. Innovative Ideen können aus jeder Richtung im Unternehmen kommen, aber in größeren Unternehmen scheitern diese oft an bürokratischen Hürden. Eine flexible Unternehmenskultur, die natürlich wächst und nicht von oben vorgeschrieben wird, hilft dabei, diese Hürden abzubauen.

Produkt- und Service-Portfolios sollten sinnvoll erweitert werden, um neue Zielgruppen zu erschließen, ohne dabei das eigene Kerngeschäft aus den Augen zu verlieren. Eine bewährte Methode dazu: Die Übernahme von Start-ups und kleineren, lokalen Unternehmen, die oftmals einen direkteren Draht zu den Kundenbedürfnissen vor Ort haben. Allerdings sollte dabei darauf geachtet werden, dass die USPs des Neuzugangs nicht untergehen; sprich, Akquisitionen sollte ein gewisser Grad an Unabhängigkeit zugestanden werden. Unternehmen, die sowohl die lokale Marktsituation verstehen, als auch eine kohärente globale Strategie verfolgen, sind besser aufgestellt, diese Gratwanderung zu meistern.

Weitere Herausforderungen für alteingesessene Unternehmen sind neue Technologien und ver-ändertes Verbraucherverhalten: Vor allem jüngere Generationen wünschen sich Authentizität und Transparenz von Unternehmen. Kleinere Player können oftmals genau nachverfolgen, wo ihre Produkte herkommen, wie sie produziert werden und was die Kernphilosophie und Werte des Unternehmens sind. Das heißt, dass emotionales Storytelling und die Fähigkeit, die eigenen Unternehmenswerte glaubhaft zu vermitteln, immer wichtiger werden.

Neue Technologien wie Blockchain oder künstliche Intelligenz beeinflussen alle Aspekte eines Unternehmens, vom Kundenservice bis zur Lieferkette. Dementsprechend müssen sich Führungskräfte diesen Technologien gegenüber offen zeigen. Das heißt nicht, dass jede neue Trendtechnologie sofort eingeführt werden muss oder dass sich nur noch Technologieexperten zur Führungskraft eignen, aber ein gewisser Grad an digitalem Verständnis, Kreativität und Experimentierfreudigkeit sind Voraussetzung, um von den Technologien der Zukunft profitieren zu können.

Die 10 Eigenschaften, die den Konsumgüter-CEO der Zukunft auszeichnen:

  1. Unternehmermentalität: Ein CEO sollte wie ein Start-up-Gründer denken.
  2. Wachstumsorientierung: Ein CEO sollte stets bereit sein, neue Märkte und Zielgruppen zu erschließen, den Fokus aber nicht zu sehr auf kurzfristiges Wachstum und Trends zum Nachteil des Kerngeschäfts legen.
  3. Kundennutzenorientierung: Ein CEO sollte eindeutige Zielsetzungen verfolgen und diese bei Markenbildung und -pflege sowie allen anderen Aktivitäten in den Mittelpunkt zu rücken, um den größtmöglichen Nutzen für den Kunden zu finden.
  4. Globale Denkweise und lokale Netzwerke: Ein CEO sollte für sein Unternehmen eine globale Vision verfolgen und – wenn möglich – die entsprechende Erfahrung haben, um diese Vision umsetzen zu können. Gleichzeitig sollte er aber gut mit der lokalen Marktsituation und den Kundenbedürfnissen vertraut sein.
  5. Inklusivität: Ein CEO sollte seinem Team stets den Rücken stärken und sich nicht in Hierar-chien verrennen.
  6. Disruptive Denkweise: Ein CEO sollte die Transformation des eigenen Geschäftsmodells weiter denken als nur bis zur nächsten Innovation und bereit sein, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken.
  7. Datenfokus: Ein CEO sollte über digitale Kompetenz verfügen und Entscheidungen basierend auf Daten und Fakten treffen – ohne dabei alle anderen Aspekte aus den Augen zu verlieren.
  8. Neugierde und Experimentierfreudigkeit: Ein CEO sollte bereit sein, neue Wege zu gehen und von Fehlern zu lernen.
  9. Mentale Agilität: Ein CEO sollte sich von Schwarz-Weiß-Denken verabschieden und sich stattdessen eine flexible und dynamische Herangehensweise an Strategie und Planung an-eignen. Außerdem sollte ein CEO in der Lage sein mit verschiedenen Zielgruppen auf Augenhöhe zu kommunizieren und schnell und entschlossen zu handeln, wenn eine Kurskorrektur notwendig ist.
  10. Transformative Einstellung: Ein CEO sollte in der Lage sein, Veränderungen organisch anzustoßen und die Entwicklung des Unternehmens auf natürliche Art und Weise vorantreiben können.

Den kompletten Artikel in englischer Sprache finden Sie unter: https://www.spencerstuart.com/research-and-insight/the-cpg-ceo-of-the-future.

Die Konsumgüterindustrie befindet sich im Wandel und vor allem etablierte Unternehmen müssen sich mit einer Vielzahl an neuen Gegebenheiten auseinandersetzen. Dies erfordert ein Umdenken auf Führungsebene – aber in welche Richtung? Mit den Erkenntnissen aus jahrzehntelanger Beratungserfahrung und dem Input von 15 Führungskräften in verschiedenen Ländern hat Spencer Stuart ermittelt, welche Eigenschaften der Konsumgüter-CEO von morgen haben muss und welche Impulse und Trends auf keinen Fall ignoriert werden sollten:

Um den disruptiven Geschäftsmodellen vieler Start-ups etwas entgegensetzen zu können, müssen etablierte Unternehmen selbst disruptiv werden, um das eigene Innovationspotential zu steigern. Eine Möglichkeit, mit der Agilität von Start-ups mithalten zu können, ist es, Entwicklungs- und Produktionsprozesse agil zu gestalten und die eigene Unternehmensgröße zu nutzen, um von Skaleneffekten zu profitieren. Was sich die Großen außerdem von Start-ups abschauen können, sind flache Hierarchien und kürzere Entscheidungswege. Innovative Ideen können aus jeder Richtung im Unternehmen kommen, aber in größeren Unternehmen scheitern diese oft an bürokratischen Hürden. Eine flexible Unternehmenskultur, die natürlich wächst und nicht von oben vorgeschrieben wird, hilft dabei, diese Hürden abzubauen.

Produkt- und Service-Portfolios sollten sinnvoll erweitert werden, um neue Zielgruppen zu erschließen, ohne dabei das eigene Kerngeschäft aus den Augen zu verlieren. Eine bewährte Methode dazu: Die Übernahme von Start-ups und kleineren, lokalen Unternehmen, die oftmals einen direkteren Draht zu den Kundenbedürfnissen vor Ort haben. Allerdings sollte dabei darauf geachtet werden, dass die USPs des Neuzugangs nicht untergehen; sprich, Akquisitionen sollte ein gewisser Grad an Unabhängigkeit zugestanden werden. Unternehmen, die sowohl die lokale Marktsituation verstehen, als auch eine kohärente globale Strategie verfolgen, sind besser aufgestellt, diese Gratwanderung zu meistern.

Weitere Herausforderungen für alteingesessene Unternehmen sind neue Technologien und ver-ändertes Verbraucherverhalten: Vor allem jüngere Generationen wünschen sich Authentizität und Transparenz von Unternehmen. Kleinere Player können oftmals genau nachverfolgen, wo ihre Produkte herkommen, wie sie produziert werden und was die Kernphilosophie und Werte des Unternehmens sind. Das heißt, dass emotionales Storytelling und die Fähigkeit, die eigenen Unternehmenswerte glaubhaft zu vermitteln, immer wichtiger werden.

Neue Technologien wie Blockchain oder künstliche Intelligenz beeinflussen alle Aspekte eines Unternehmens, vom Kundenservice bis zur Lieferkette. Dementsprechend müssen sich Führungskräfte diesen Technologien gegenüber offen zeigen. Das heißt nicht, dass jede neue Trendtechnologie sofort eingeführt werden muss oder dass sich nur noch Technologieexperten zur Führungskraft eignen, aber ein gewisser Grad an digitalem Verständnis, Kreativität und Experimentierfreudigkeit sind Voraussetzung, um von den Technologien der Zukunft profitieren zu können.

Die 10 Eigenschaften, die den Konsumgüter-CEO der Zukunft auszeichnen:

  1. Unternehmermentalität: Ein CEO sollte wie ein Start-up-Gründer denken.
  2. Wachstumsorientierung: Ein CEO sollte stets bereit sein, neue Märkte und Zielgruppen zu erschließen, den Fokus aber nicht zu sehr auf kurzfristiges Wachstum und Trends zum Nachteil des Kerngeschäfts legen.
  3. Kundennutzenorientierung: Ein CEO sollte eindeutige Zielsetzungen verfolgen und diese bei Markenbildung und -pflege sowie allen anderen Aktivitäten in den Mittelpunkt zu rücken, um den größtmöglichen Nutzen für den Kunden zu finden.
  4. Globale Denkweise und lokale Netzwerke: Ein CEO sollte für sein Unternehmen eine globale Vision verfolgen und – wenn möglich – die entsprechende Erfahrung haben, um diese Vision umsetzen zu können. Gleichzeitig sollte er aber gut mit der lokalen Marktsituation und den Kundenbedürfnissen vertraut sein.
  5. Inklusivität: Ein CEO sollte seinem Team stets den Rücken stärken und sich nicht in Hierar-chien verrennen.
  6. Disruptive Denkweise: Ein CEO sollte die Transformation des eigenen Geschäftsmodells weiter denken als nur bis zur nächsten Innovation und bereit sein, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken.
  7. Datenfokus: Ein CEO sollte über digitale Kompetenz verfügen und Entscheidungen basierend auf Daten und Fakten treffen – ohne dabei alle anderen Aspekte aus den Augen zu verlieren.
  8. Neugierde und Experimentierfreudigkeit: Ein CEO sollte bereit sein, neue Wege zu gehen und von Fehlern zu lernen.
  9. Mentale Agilität: Ein CEO sollte sich von Schwarz-Weiß-Denken verabschieden und sich stattdessen eine flexible und dynamische Herangehensweise an Strategie und Planung an-eignen. Außerdem sollte ein CEO in der Lage sein mit verschiedenen Zielgruppen auf Augenhöhe zu kommunizieren und schnell und entschlossen zu handeln, wenn eine Kurskorrektur notwendig ist.
  10. Transformative Einstellung: Ein CEO sollte in der Lage sein, Veränderungen organisch anzustoßen und die Entwicklung des Unternehmens auf natürliche Art und Weise vorantreiben können.

Den kompletten Artikel in englischer Sprache finden Sie unter: https://www.spencerstuart.com/research-and-insight/the-cpg-ceo-of-the-future.